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Verkehrsunfall und Brandalarm im Schloss Orth - Zwei Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Orth an diesem Gründonnerstag zu absolvieren. Es waren auch die ersten Erfahrungen mit den geltenden Corona-Maßnahmen.

Am 09.04.2020 löste gegen 15:00 Uhr die automatische Brandmeldeanlage im Schloss einen Alarm aus. Glücklicherweise war kein Brand feststellbar und die Feuerwehrleute konnten die Anlage wieder rückstellen und den Einsatz rasch beenden.

Gegen 16:00 Uhr - nur eine Stunde später - ging dann der nächste Alarm ein. Ein Fahrzeug war auf der Gemeindestraße zwischen Andlersdorf und Breitstetten aus ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt - die erste Meldung lautete "Person im Fahrzeug eingeklemmt". Deswegen wurde auch mittels Sirene alarmiert, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Rasch war der Lenker aus dem Unfallfahrzeug befreit und konnte dem ebenfalls anwesenden Rettungsdienst zur Versorgung übergeben werden. Das Fahrzeug wurde geborgen und an einen sicheren Abstellplatz verbracht.

Schutzmaßnahmen wie Airbags, Gurt und moderne Fahrzeugtechnik minderten die Unfallfolgen- am Unfallfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Andlersdorf, Mannsdorf und Orth an der Donau. Durch Schutzmaßnahmen wie Einmalhandschuhe, Mund-Nasenschutz und die übliche Feuerwehr-Schutzausrüstung mit Helm inklusive Vollvisier wurde der aktuellen Ansteckungsgefahr Rechnung getragen. Neben dringenden Einsatztätigkeiten wie dieser sind alle anderen Feuerwehrtätigkeiten derzeit auf ein absolutes Minimum reduziert. Für weniger kritische Einsätze ist die Mannschaft zudem in zwei Gruppen geteilt, um das Risiko einer Ansteckung weiter zu reduzieren.

Bericht: Klaus Riedmüller (FF Orth)
Fotos: Ariane Wiesinger (FF Orth)